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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Nowoskelewatoje befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Nowoskelewatoje befreitQuelle: Sputnik © STANISLAW KRASSILNIKOW
  • 27.06.2026 15:48 Uhr

    15:48 Uhr

    Hofreiter kritisiert EU-Pläne für wehrfähige Ukrainer

    Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter, lehnt den Vorschlag der EU-Kommission ab, wehrfähigen Ukrainern nicht mehr wie allen anderen Flüchtlingen aus dem Land die pauschale Aufnahme zu gewähren. Den Brüsseler Plänen zufolge sollen sie künftig Asylanträge stellen müssen. Der Grünen-Politiker wird vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mit den Worten zitiert:

    "Ich halte die Entscheidung der EU-Kommission für falsch, denn ich kann das Dilemma der Ukraine zwar sehr gut verstehen. Und ich bin auch der Meinung, dass man sein Land, wenn es angegriffen wird, verteidigen sollte, aber ich stehe zum Recht auf Kriegsdienstverweigerung."

    Es sollte niemand gezwungen werden, zur Waffe zu greifen, wer das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren könne, so Hofreiter.

    Die EU-Kommission will den vorübergehenden Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine grundsätzlich bis zum 4. März 2028 verlängern. Künftig soll der Schutzstatus allerdings nicht mehr für Neuankommende gelten. Männer zwischen 23 und 60 Jahren unterliegen in der Ukraine einem Ausreiseverbot. Gelangen sie künftig dennoch in die Europäische Union, müssen sie einen Antrag auf Asyl stellen. Dieser hätte aber wenig Aussicht auf Erfolg.

  • 15:07 Uhr

    Zahl der Opfer nach Attacke auf Werk in Wolgograd steigt weiter an

    Nach der ukrainischen Attacke auf ein Produktionswerk in der südrussischen Stadt Wolgograd haben die örtlichen Behörden die Zahl der Opfer nach oben korrigiert. Wie Gouverneur Andrei Botscharow auf Telegram schrieb, sei ein Mensch infolge des Angriffs ums Leben gekommen. Bei den Räumarbeiten sei ein Mitarbeiter des Betriebs tot aufgefunden worden. Ein weiterer Mensch gelte noch als vermisst. Der Politiker drückte den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus. Botscharow meldete zudem elf Verletzte. Eine Person schwebe in Lebensgefahr.

    Zuvor hatte der Gouverneur zehn Verletzte gemeldet. Die Produktionsanlagen des Betriebs seien beschädigt worden. Es sei zu mehreren lokalen Bränden gekommen, die schnell gelöscht worden seien. Der Gegner habe "Hochgeschwindigkeitsflugobjekte" eingesetzt, schrieb Botscharow. Damit meinte er offenbar Marschflugkörper. Genauere Angaben zur Art des getroffenen Unternehmens machte er nicht.

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bestätigte den Angriff. Ihm zufolge sei das Werk im Gebiet Wolgograd mit Flamingo-Raketen getroffen worden. Dem Politiker zufolge habe es sich um ein Rüstungswerk gehandelt.

  • 14:40 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Kriegsgedenkstätte im südrussischen Gebiet Rostow an: zwölf Verletzte

    Die Behörden des südrussischen Gebiets Rostow berichten über eine ukrainische Drohnenattacke auf ein Museumsgelände in der Nähe der Hafenstadt Taganrog am Asowschen Meer. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram schreibt, sei das Informations- und Ausstellungszentrum der Kriegsgedenkstätte "Sambek-Höhen" getroffen worden. Obwohl die Ausstellung an sich heil geblieben sei, gebe es zwölf Verletzte. Zehn von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der Politiker betonte dabei:

    "Die gegnerische Attacke auf die 'Sambek-Höhen' ist ein besonders zynischer Akt seitens der ukrainischen Streitkräfte. Der Feind hat das Wertvollste angegriffen – unser Denkmal, ein Volksmuseum, das auf Spenden von Menschen zum Gedenken an die Heldentat unserer Vorfahren, der sowjetischen Soldaten, die im Jahr 1943 die gegnerische Verteidigungslinie am Fluss Mius durchbrochen hatten, gegründet wurde. Dieser Ort ist jedem Einwohner des Gebiets Rostow besonders wert."

    Die örtliche Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein.

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS fand am Samstag auf dem Gelände der Kriegsgedenkstätte eine Veranstaltung mit dem Titel "Flügel des Ruhmes" statt, die dem sowjetischen Flugzeugbauer Wladimir Petljakow gewidmet war. Auf dem Programm der Veranstaltung standen Meisterklassen, Quiz und Wettbewerbe für Kinder und Erwachsene.

  • 14:09 Uhr

    Mearsheimer: "Wir ignorieren Russlands rote Linien auf eigene Gefahr"

    In einem Interview mit dem Podcast Deep Dive warnt der renommierte US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer eindringlich vor einer gefährlichen Fehleinschätzung des Westens. Während viele glauben, man könne Russlands rote Linien ignorieren und Moskau durch militärischen Druck an den Verhandlungstisch zwingen, sieht Mearsheimer die Lage deutlich düsterer.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:37 Uhr

    Ukrainische Energiebranche sorgt für nächsten Winter vor

    Die ukrainische Energiewirtschaft bereitet sich nach Angaben des großen privaten Stromversorgers DTEK intensiv auf einen weiteren Kriegswinter vor. Bei der Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine in Gdańsk sagte DTEK-Vorstandschef Maxim Timtschenko:

    "Wir haben im vergangenen Winter unsere Lektion gelernt, die Energiefirmen, die Regierung, alle Beteiligten."

    DTEK habe im Krieg dreimal bis zu 80 Prozent seiner Stromerzeugungskapazitäten verloren und sie immer wieder hergestellt, sagte der Firmenchef.  Der vergangene Winter sei der härteste gewesen, weil beschädigte Anlagen teilweise eingefroren seien.

    "Derzeit haben wir mit den Sanierungsarbeiten begonnen und unser Ziel ist es, noch vor dem Winter über ausreichende Kapazitäten zu verfügen."

    Voraussetzung sei, dass die Anlagen nicht erneut durch Luftangriffe beschädigt würden. Sie seien aber mittlerweile besser geschützt, erklärte Timtschenko.

    DTEK unterzeichnete in Gdańsk mit dem US-Unternehmen GE Vernova eine Absichtserklärung über den Bau eines modernen Gasturbinenkraftwerks mit 650 Megawatt Leistung am Standort Burschtyn in der Westukraine.

    In den außergewöhnlich kalten Wintermonaten Anfang dieses Jahres hatten russische Luftangriffe die ukrainischen Energienetze schwer beschädigt. In der Hauptstadt Kiew gab es für Hunderttausende Menschen über Wochen keine Heizung und kaum Strom.

  • 13:10 Uhr

    Sieben russische Bürger kehren aus ukrainischer Haft zurück

    Die Ukraine hat weitere sieben russische Bürger aus der Haft entlassen. Die Übergabe fand am Samstag statt. Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa teilte in ihren sozialen Netzwerken mit, dass es sich um fünf Einwohner des russischen Grenzgebiets Kursk und zwei Einwohner aus anderen Regionen des Landes handele. Die ranghohe Beamtin erklärte dabei:

    "Sie wurden beim Vorstoß der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen."

    Lantratowa zufolge habe Russland als Gegengeste sieben ukrainische Bürger in ihre Heimat entlassen. Die Regierung in Moskau werde auch weiterhin ihr Bestes für die Heimkehr der russischen Bürger tun.

    Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinschtein, teilte seinerseits mit, dass es inzwischen gelungen sei, 171 Einwohner des Grenzgebiets aus ukrainischer Haft zu befreien. Das Schicksal weiterer 320 Menschen bleibe ungewiss.

    Die ukrainischen Streitkräfte waren am 6. August 2024 ins ukrainische Grenzgebiet Kursk eingedrungen und hatten mehrere Ortschaften besetzt. Der Gegner wurde erst am 26. April 2025 endgültig verdrängt. An dem Befreiungseinsatz der russischen Streitkräfte hatten sich auch Kämpfer aus der Demokratischen Volksrepublik Korea beteiligt.

  • 12:39 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium: Ortschaft Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Tolstodubowo, Choten und Batschewsk im Gebiet Sumy sowie Bely Kolodes, Prikolotnoje, Kasatschja Lopan und Sosnowy Bor im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 205 Soldaten verloren. Dabei seien ein Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Somordkowka, Tscherwony Oskol, Podliman, Nischnjaja Schurawka und Nowossergejewka im Gebiet Charkow sowie Majaki in der DVR getroffen habe. Im Zuge des andauernden russischen Vormarsches in der Ortschaft Krasny Liman seien 57 Gebäude von ukrainischen Kämpfern befreit worden. Der Gegner habe dabei bis zu 40 Soldaten verloren. Insgesamt seien am jeweiligen Frontabschnitt mehr als 220 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 17 Autos, zwei Geschütze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Nikolajewka, Malinowka, Slawjansk, Kramatorsk, Piskunowka und Wassjutinskoje in der DVR getroffen. Die russische Armee habe ihren Vormarsch in der Ortschaft Konstantinowka fortgesetzt, wobei dort 70 Gebäude befreit und bis zu 90 ukrainische Armeeangehörige eliminiert worden seien. Das russische Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste am jeweiligen Frontabschnitt auf mehr als 200 Kämpfer. Der Gegner habe zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Nowogrigorowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Krasnojarskoje, Swetloje, Grusskoje, Annowka und Belizkoje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 306 Kämpfer verloren. Dabei seien ein Transportpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Autos, zwei Geschütze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost sei weiterhin auf dem Vormarsch und habe die Ortschaft Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Gawrilowka, Alexandrowka und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nowossoloschino, Jegorowka, Babaschi, Ljubizkoje, Nikolskoje und Lesnoje im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 350 Armeeangehörige. Dabei seien drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Preobraschenka und Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem elf Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, Brennstoffdepots, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden 16 Lenkbomben, drei Flamingo-Marschflugkörper und 511 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 170.160 Drohnen, 663 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.934 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.749 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.530 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:07 Uhr

    Drei Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 26. Juni bis 8 Uhr MESZ am 27. Juni 108 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 75-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem zehn Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet drei Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Belaja sei eine 55 Jahre alte Frau verletzt worden. Im Dorf Girji sei ein 59 Jahre alter Mann zu Schaden gekommen. Im Bezirk Dmitrijew habe ein 40 Jahre alter Mann aus dem Gebiet Wladimir, der im Bezirk Kursk auf einer Dienstreise gewesen sei, ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma und einen Knochenbruch erlitten. Der Politiker berichtet auch über Schäden an Objekten. In den Siedlungen Olchowka, Maloje Soldatskoje und Belaja seien zwei Autos und ein Geschäft beschädigt worden.

  • 11:31 Uhr

    EU folgt Wunsch Kiews: Wehrfähige Ukrainer sollen Schutzstatus verlieren

    Die EU-Kommission hat am Freitag bekannt gegeben, den Schutzstatus für Ukrainer zu verlängern. Neu ankommende Personen, denen die Ausreise aus der Ukraine aufgrund ihrer militärischen Verpflichtungen nach dortigem Recht untersagt ist, sollen jedoch von der Regelung ausgeschlossen werden. EU-Migrationskommissar Magnus Brunner erklärte hierzu:

    "Dies entspricht den Wünschen der Ukraine, und dies setzen wir um."

    Für alle anderen soll der Schutz bis zum 4. März 2028 verlängert werden. Den zeitlichen Druck begründete der EU-Kommissar wie folgt:

    "Die derzeitige Regelung zum befristeten Schutz läuft im März 2027 aus, und März 2027 ist ja bereits morgen."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 11:03 Uhr

    Ein Toter und vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 46 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 46 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 17 Geschosse abgefeuert und 168 Drohnen eingesetzt, von denen 92 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne sei ein Einwohner der Siedlung Ploskoje ums Leben gekommen. Eine Einwohnerin habe ein Barotrauma des Ohrs erlitten. In der Siedlung Nikolski sei ein 15 Jahre alter Junge verletzt worden, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. In der Siedlung Malomichailowka sei ein Lkw-Fahrer zu Schaden gekommen, als eine Drohne sein Fahrzeug attackiert habe. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf einen Betrieb in der Stadt Schebekino sei ein Zivilist schwer verletzt worden. Am Freitag habe zudem eine Frau eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie am 24. Juni infolge einer Drohnenattacke auf die Siedlung Nikolskoje ein Barotrauma des Ohrs erlitten habe. Auch ein Einwohner der Siedlung Krutoi Log habe ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er am 25. Juni ein Explosionstrauma erlitten habe.

    Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 36 Einfamilienhäuser, eine Kirche, drei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, zwei Betriebsgebäude, drei Infrastrukturobjekte, fünf Gasleitungen, drei Lkw und 22 Autos zerstört oder beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.