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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftwaffe greift gegnerische Truppen bei Kupjansk an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftwaffe greift gegnerische Truppen bei Kupjansk anQuelle: Sputnik © Walentin Kapustin
  • 26.02.2024 07:34 Uhr

    07:34 Uhr

    Russische Luftwaffe trifft Ansammlung gegnerischer Truppen bei Kupjansk

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, hat ein russischer Su-34-Kampfbomber eine Ansammlung ukrainischer Truppen und Ausrüstung im Raum Kupjansk mit Gleitbomben angegriffen.

    "Während eines Kampfeinsatzes hat die Besatzung eines Jagdbombers vom Typ Su-34 der Luft- und Raumfahrtkräfte einen Luftangriff mit hochexplosiven Bomben mit universellem Planungs- und Korrekturmodul auf den Standort des ukrainischen Militärpersonals und gepanzerter Fahrzeuge durchgeführt."

    Bei dem Bombardement wurden alle Ziele zerstört, meldet die Behörde. Man weist darauf hin, dass der Jagdbomber nach Erfüllung des Kampfauftrags unbeschadet zum Startflugplatz zurückkehrte. Das Verteidigungsministerium betont, dass die hochexplosiven Luftbomben mit universellen Planungs- und Korrekturmodulen präzise Schläge ermöglichen, ohne in die Tötungszone der gegnerischen Luftabwehr eindringen zu müssen.

  • 07:07 Uhr

    Russische Luftabwehrkräfte schießen Drohne bei Anflug auf Belgorod ab

    Russische Luftabwehrsysteme haben beim Anflug auf Belgorod Starrflüglerdrohne der ukrainischen Armee abgeschossen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    Nach vorläufigen Angaben habe es keine Verletzten oder Zerstörungen gegeben.

  • 25.02.2024 20:02 Uhr

    20:02 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:58 Uhr

    Medienbericht: CIA errichtet geheime ukrainische Stützpunkte an der Grenze zu Russland

    Nach Informationen der US-Zeitung The New York Times hat die US Central Intelligence Agency (CIA) in den vergangenen acht Jahren ein Netz geheimer Stützpunkte in der Ukraine entlang der Grenze zu Russland eingerichtet. Das von der CIA unterstützte Netz von Spionagebasen umfasst zwölf geheime Standorte entlang der russischen Grenze, so die Zeitung. Dem Artikel zufolge liefert die CIA den Ukrainern nachrichtendienstliche Informationen für gezielte Raketenangriffe, verfolgt russische Truppenbewegungen und hilft bei der Unterhaltung von Spionagenetzen. Die CIA habe Kiew zudem dabei geholfen, eine neue Generation ukrainischer Spione auszubilden, die sowohl in Russland als auch in Europa tätig sind. Die New York Times erläutert:

    "Die Geheimdienstpartnerschaft zwischen Washington und Kiew, die nun in das dritte Jahr eines Krieges geht, der Hunderttausende von Menschenleben gefordert hat, ist ein Dreh- und Angelpunkt für die Fähigkeit der Ukraine, sich selbst zu verteidigen. Die CIA und andere amerikanische Nachrichtendienste liefern Informationen für gezielte Raketenangriffe, verfolgen russische Truppenbewegungen und helfen bei der Unterstützung von Spionagenetzen. Doch die Partnerschaft ist weder eine Erfindung des Krieges, noch ist die Ukraine der einzige Nutznießer.

    Sie schlug vor einem Jahrzehnt Wurzeln und kam unter drei sehr unterschiedlichen US-Präsidenten nach und nach zustande, vorangetrieben von Schlüsselpersonen, die oft gewagte Risiken eingingen. Sie hat die Ukraine, deren Nachrichtendienste lange Zeit als von Russland kompromittiert galten, zu einem der wichtigsten nachrichtendienstlichen Partner Washingtons im Kampf gegen den Kreml gemacht."

  • 19:55 Uhr

    "Der Feind war nicht darauf vorbereitet" – Diese Röhre führte die russischen Truppen nach Awdejewka

    Zvezdanews zeigt zum ersten Mal die berüchtigte Abwasserröhre bei Awdejewka, durch welche die russischen Sturmtruppen hinter die feindlichen Linien gelangen und das befestigte Gebiet "Zarskaja Ochota" erobern konnten.

    "Unsere Kämpfer kamen für den Feind plötzlich und unerwartet, buchstäblich wie aus dem Boden gestampft", erzählt Korrespondent Pawel Kutarenko.

  • 19:45 Uhr

    Paris: Russland ist eine Bedrohung für das Land und seine NATO-Verbündeten

    In einem Interview mit der Zeitung Midi Libre behauptete der französische Verteidigungsminister Sébastien Lecornu, dass Russland eine Bedrohung für Frankreich und seine NATO-Verbündeten darstelle. Auf die Frage der Zeitung, ob Russland eine Bedrohung für Frankreich sei, antwortete der Minister:

    "Ja, und auch für alle Europäer, die NATO-Verbündeten. Nehmen wir die Situation mit den Cyberangriffen als Beispiel: Stellen Sie sich gleichzeitige Cyberangriffe auf Krankenhäuser, Rathäuser, Unternehmen, Zeitungen wie 'Midi Libre', mit Datendiebstahl vor. Das alles sind echte Fälle."

    Der Minister nannte jedoch keine konkreten Beispiele, sondern beschränkte sich auf nicht belegte Behauptungen.

  • 19:33 Uhr

    Slowakischer Premierminister: Russland ist nicht an einem Dritten Weltkrieg interessiert

    Laut der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Facebook-Account des slowakischen Premierministers Robert Fico beruft, habe dieser erklärt, dass Russland nicht an einem Dritten Weltkrieg interessiert sei und der Konflikt in der Ukraine von Anfang an hätte beigelegt werden können. Fico schrieb:

    "Wer ist an einem Dritten Weltkrieg interessiert? Glauben Sie wirklich, dass Russland an einem Dritten Weltkrieg interessiert ist? Ich glaube nicht. … Dieser Krieg begann im Jahr 2014 mit den zügellosen ukrainischen Neonazis. Im Endeffekt wurde Russland auch vorgegaukelt, dass sich die NATO nicht weiter nach Osten ausdehnen würde, und heute geht es so weit, dass die Ukraine bereits ein NATO-Mitgliedsstaat werden soll. Ich persönlich halte das für eine gute Grundlage, um den Dritten Weltkrieg anzuzetteln. Die Ukraine, Russland und Europa brauchen Frieden. Die Ukraine und Russland brauchen Sicherheitsgarantien, die von den stärksten Akteuren der internationalen Bühne gegeben werden."

    Der militärische Konflikt in der Ukraine hätte, so Fico, gleich zu Beginn beendet werden können. Die Ukrainer, die auf externe Berater hörten, haben dies nicht getan, so der Premierminister. Er betonte:

    "Die Slawen bringen sich gegenseitig um und der Westen unterstützt dies. Ich möchte weinen, wenn ich sehe, dass dort Menschen sterben, auf der einen und auf der anderen Seite, und welch enormen Zuspruch dies im Westen findet."

  • 19:18 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört zwei ukrainische Flugzeugraketen über dem Schwarzen Meer

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zerstörten russische Luftabwehrsysteme zwei ukrainische Flugzeugraketen über dem Schwarzen Meer und verhinderten damit einen weiteren Angriffsversuch Kiews auf russisches Gebiet. Laut der Nachrichtenagentur TASS teilte das Ministerium mit:

    "Am 25. Februar dieses Jahres gegen 19:00 Uhr Moskauer Zeit wurde ein Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, einen terroristischen Angriff mit zwei Flugzeuglenkraketen gegen Einrichtungen auf dem Territorium der Russischen Föderation durchzuführen. Die ukrainischen Raketen wurden von Luftabwehrsystemen, die über dem Schwarzen Meer im Einsatz waren, zerstört."

  • 19:07 Uhr

    Lidové noviny: Zeit arbeitet für Putin

    Die Atmosphäre auf der Münchner Konferenz lässt sich am besten mit dem Satz "Die Welt stürzt zusammen" beschreiben, meint der Autor der tschechischen Zeitung Lidové noviny. Vor einem Jahr schienen die Aussichten der Ukraine für die meisten im Westen noch rosig. Dieses Mal wurde auf der Konferenz von Ängsten und düsteren Prognosen gesprochen. Die Lidové noviny schreiben:

    "Letztes Jahr schien das 'Problem' nur der bewaffnete Konflikt in der Ukraine zu sein. Und er wurde in einem anderen Kontext diskutiert. Außerdem war allen klar, dass Europa die akuteste und gefährlichste Phase der Gaskrise überwinden würde, und die Aussichten für den Konflikt schienen den meisten Menschen rosig."

    "Dieses Jahr sind wir von tiefen Krisen umgeben. … Die nachlassende Militär- und Finanzhilfe der USA für die Ukraine ist nicht der einzige Grund für die jüngsten Misserfolge an der ukrainischen Front. Der Ukraine mangelt es an Soldaten und an Nachwuchskräften. Das Land hat viele falsche Entscheidungen getroffen und das Kommando zu einem ungünstigen Zeitpunkt gewechselt."

    Auch wenn Europa seine Einstellung zu den eigenen Verteidigungsressourcen zu ändern scheint und mehr Geld für die Rüstung bereitstellen wird, so arbeitet doch "die Zeit für Putin", resümieren die Lidové noviny enttäuscht.

  • 18:57 Uhr

    Paris will KI in Waffen für Kiew einsetzen

    Das französische Verteidigungsministerium beabsichtigt, aktiv Werkzeuge der künstlichen Intelligenz (KI) zu nutzen und beispielsweise in jene Waffentypen einzubauen, die Paris an Kiew liefert. Dies erklärt Verteidigungsminister Sébastien Lecornu in einem Interview mit der Zeitung Midi Libre.

    "Die Idee ist, künstliche Intelligenz in der Verwaltung der Hauptquartiere und in der militärischen Planung zu nutzen, um Geld zu sparen."

    "Diese Technologien können auch auf dem Schlachtfeld nützlich sein: auf Fregatten und für Rafale-Kampfjets. Bei den Caesar-Haubitzen zum Beispiel, die wir an die Ukraine liefern, wird die künstliche Intelligenz dazu beitragen, das Ziel besser zu treffen, wodurch Munition gespart werden kann."

    Er fügte hinzu, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz dem Ministerium, das 260.000 Menschen beschäftigt, helfen würde, einige französische Soldaten von Unterstützungsarbeiten zu befreien, damit diese sich auf militärische Aufgaben konzentrieren können.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.